Wisst ihr, was mich in der ganzen Corona-Diskussion wirklich wahnsinnig macht? Das wir in dieser Krise kaum bis gar nicht an die Kinder denken. Sicherlich - jetzt machen wir die Schulen auf. Aber diskutiert wird dabei in erster Linie über das Ansteckungsrisiko, das von den Kindern ausgeht, die Not der Eltern, die Mehrfachbelastung von Familien, die Arbeitsfähigkeit der Eltern, das Risiko für die Lehrer usw. Diskutiert wird - zumindest öffentlich nicht wahrnehmbar - selten bis gar nicht über das, was denn tatsächlich gut für die Kinder wäre oder was die brauchen. Vielleicht lese/höre ich die falschen Quellen - bei mir entsteht zumindest dieser Eindruck. Zuerst haben wir Schulen und Kindertagesstätten von heute auf morgen zugemacht. Noch bevor alles andere zu war. Wir haben Familien von jetzt auf gleich vor das Problem gestellt, Kinder und Arbeit unter einen Hut zu bekommen - ohne die Möglichkeit, Unterstützung von außen zu bekommen. ICH als Erwachsene verstehe den Gedanken hinte...