Weihnachten steht vor der Tür und gefühlt dreht die ganze Welt gerade am Rad. Besonders in scheint gerade zu sein, sich selbst über alles zu stellen. Das geschieht im Großen der Weltpolitik, wo es anscheinend nur noch Despoten und größenwahnsinnige Egomanen gibt, das passiert aber auch im Kleinen, in Partnerschaften, Familien und anderen sozialen Gefügen, wo man sich das Recht nimmt, über die Grenzen der anderen hinweg seine eigenen Wünsche oder Ansichten durchzudrücken oder seine Wahrnehmung als die unverbrüchliche Wahrheit anzunehmen. Auch in meinem näheren Umfeld hat das im letzten Jahr stark zugenommen. Beruflich und privat. Ich schenke mir jetzt selbst zu Weihnachten das Recht, da auszusteigen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer ein offenes Ohr habe, dass man zu mir immer kommen kann, dass ich helfe, wenn ich kann. Das werde ich auch weiterhin tun. Was ich jedoch nicht mehr tun werde, ist, zuzulassen, dass ich für die Befindlichkeiten von anderen die Verantwortung...
Lange war es still hier. Zum einen, weil ich nicht immer nur über das Dauerbrenner-Thema "Corona" schreiben wollte - ist ja schließlich eigentlich kein politischer Blog. Zum anderen, war privat einiges los. Aber in letzter Zeit brodelt es mal wieder in mir. Und zwar, weil es mir in letzter Zeit immer wieder passiert, dass Menschen in meinem Umfeld oder in meiner social-media-Blase das Thema Impfen mit mir diskutieren und sich dabei zu Opfern stilisieren. Das bringt mich langsam an den Rand der Verzweiflung. Da wird ein Bild der Unterdrückung und der Ausgrenzung gezeichnet, das aus meiner Sicht so nicht richtig ist. Vielmehr ist es doch so, dass einige Menschen die Entscheidung getroffen haben, sich nicht impfen zu lassen. Sie haben diese Entscheidung bewusst und für sich getroffen. Ich bin mir sicher, sich haben (für sich) gute Gründe. Wahrscheinlich würde ich diese Gründe nicht als gut erachten - aber das ist ein anderes Thema. Worum es mir eigentlich geht: Sie haben eine ...