Ich merke ja, dass mich persönlich diese "stay home" Aufforderungen langsam nerven. Weil sie implizieren, dass das bloße Verlassen des Hauses schon eine Gefahr darstellt.
Wenn jeder daheimbliebe hätten wir wahrscheinlich in 3 Wochen nicht mehr viel Wirtschaft, die wir dann noch mit Rettungsschirmen retten könnten.
Nein - es ist gut und notwendig, dass viele Menschen nach wie vor ihr Haus verlassen. Das an sich ist ja auch gar nicht das Problem. Das Problem ist, dass Menschen, die nicht die Wirtschaft oder die Gesellschaft am Laufen halten, mit ihrer scheinbaren Freizeit nichts Besseres anfangen können, als sich im Park auf einer Decke zu versammeln. Würden sie mit etwas Abstand zueinander spazieren gehen wäre das Ganze lustigerweise gar kein großes Problem. Aber das Zusammenklumpen ohne ausreichende Distanz in wechselnden Gruppen - das ist ein Problem.
Scheinbar ist das aber noch nicht bei allen angekommen.
Es gibt ja die pädagogische Theorie, dass man verschiedene Kreise um sich hat. Je näher einem ein Mensch steht, desto näher darf er mir auch physisch kommen. Wenn wir jetzt einfach den äußeren Kreis - also den, den jeder berühren darf, mit dem ich nicht näher zu tun habe - auf 2m eichen, wären wir gut dabe. Neudeutsch heißt das jetzt social-distancing. Früher hat man Menschen mit derartigen Bedürfnissen eher als Misanthrop bezeichnet. Heute wird es en vogue.
Ich persönlich finde, wenn wir wieder ein bisschen lernen, die Grenzen und Kreise der anderen zu achten, wäre schon viel gewonnen - auch für die Zeit nach Corona...
Wenn jeder daheimbliebe hätten wir wahrscheinlich in 3 Wochen nicht mehr viel Wirtschaft, die wir dann noch mit Rettungsschirmen retten könnten.
Nein - es ist gut und notwendig, dass viele Menschen nach wie vor ihr Haus verlassen. Das an sich ist ja auch gar nicht das Problem. Das Problem ist, dass Menschen, die nicht die Wirtschaft oder die Gesellschaft am Laufen halten, mit ihrer scheinbaren Freizeit nichts Besseres anfangen können, als sich im Park auf einer Decke zu versammeln. Würden sie mit etwas Abstand zueinander spazieren gehen wäre das Ganze lustigerweise gar kein großes Problem. Aber das Zusammenklumpen ohne ausreichende Distanz in wechselnden Gruppen - das ist ein Problem.
Scheinbar ist das aber noch nicht bei allen angekommen.
Es gibt ja die pädagogische Theorie, dass man verschiedene Kreise um sich hat. Je näher einem ein Mensch steht, desto näher darf er mir auch physisch kommen. Wenn wir jetzt einfach den äußeren Kreis - also den, den jeder berühren darf, mit dem ich nicht näher zu tun habe - auf 2m eichen, wären wir gut dabe. Neudeutsch heißt das jetzt social-distancing. Früher hat man Menschen mit derartigen Bedürfnissen eher als Misanthrop bezeichnet. Heute wird es en vogue.
Ich persönlich finde, wenn wir wieder ein bisschen lernen, die Grenzen und Kreise der anderen zu achten, wäre schon viel gewonnen - auch für die Zeit nach Corona...

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