... es könnte Wirklichkeit werden.
Kennt Ihr diesen Spruch? Ich muss gerade ganz oft an ihn denken.
Ich bin eine von denen, die in den letzten Monaten oft geschnauft hat und mir dachte: "Die Schlagzahl halt ich nicht mehr lange durch. Irgendwann muss ich wieder ein bisschen langsamer tun". Nur kam es vor lauter Alltag nie zu "irgendwann".
Offensichtlich ist jetzt "irgendwann". Und *Abrakadabra* mein Wunsch wird wahr. Nur (wie so oft) nicht so, wie ich das eigentlich gedacht hatte. Auf einen Schlag müssen ganz viele zwangsläufig langsam tun. Selten hat man so wenig verpasst, wie jetzt, wenn man einfach mal nichts tut.
Nur leider ist die Vorstellung von Nichts-Tun viel schöner als das tatsächliche Nichts-Tun...
Denn das, was man nicht hat ist gefühlt blöderweise immer toller als das, was man hat.
Unsere Psyche ist halt nicht immer nett zu uns. In diesem Fall gaukelt sie uns vor, dass es etwas besseres gäbe als den Ist-Zustand. Dabei ist der Ist-Zustand - zumindest in den allermeisten Fällen - gar nicht so schlecht. Das ist ja auch das, worauf die ganze Achtsamkeits-Bewegung immer verweist: Suche das im Hier und Jetzt wofür Du dankbar bist, fokussiere Dich auf das Gute, lenke Deinen Blick auf das, was Dich glücklich macht...
Wenn ich das für mich jetzt mache, dann gibt es da sehr viel.
Ich genieße das tolle Wetter.
Alleine die Tatsache, dass momentan keiner von uns Nachteulen schon um 6 Uhr aufstehen muss ist wirklich, wirklich toll.
Die Homeschooling-Geschichte ist nicht immer leicht und hat Potential für viel Stress - aber insgesamt ist es relativ entspannt (auch wenn ich mir fast sicher bin, dass meine Kinder nicht alles haben werden... Mut zur Lücke... ihr wisst schon)
Ich schaffe es gerade, ein paar Überstunden ab- statt aufzubauen.
Die Tatsache, dass ich noch 2 Rollen Klopapier im Schrank versteckt habe entspannt mich, auch wenn ich schon seit über 2 Wochen keines mehr beim Aldi gesehen habe.
Ich habe die ersten Schmetterlinge und Hummeln gesehen und es fängt alles an zu grünen und zu blühen.
Selten hatte ich so viel Zeit, die Bussarde, Kiebitze und Falken hier herum zu beobachten.
Ich freue mich auf meinen Urlaub nächste Woche. Auch da werde ich nichts verpassen, ich kann mich mit niemandem Treffen und auch keinen Freizeitstress aufbauen - ich kann statt dessen in meiner Hängematte rumhängen und lesen, ein bisschen basteln, ab und an die Kamera in die Hand nehmen und vielleicht campen wir ja ein bisschen. Wohnwagen vor die Halle mit Blick auf die Wiese - und schon ist Urlaub...
Meine Familie ist (zumindest noch) komplett gesund. Selbst die, um die ich mir große Sorgen mache halten sich bislang richtig, richtig gut.
So sehr mir vor den Folgen der Corona-Krise graut und manchmal sogar ängstigen, so sehr wünsche ich mir auch, dass ein bisschen was davon sich in den Alltag danach mitnehmen lässt.
Ein bisschen Entschleunigung, weniger "noch schnell", mehr Besinnung auf das, was wirklich zählt.
Und vielleicht auch die Haltung, dass man, wenn man Krankheitsanzeichen spürt, daheim bleibt, statt die Viren und Bakterien munter zu verteilen (auch wenn es sich nur um eine normale Erkältung handelt).
Vielleicht nehmen ja auch ein paar Arbeitgeber mit, dass Arbeiten von zu Hause aus in solchen Fällen ein Gewinn und kein Verlust sein kann und das "der macht doch bloß blau, wegen so einer mickrigen Erkältung..."-Denken hört endlich auf.
Vielleicht merken ein paar Väter, wie wichtig es ist, in aller Ruhe mit Kindern Feuerkäfer zu beobachten und dass Gleichzeitig der Alltag mit Kindern eben nichts mit Erziehungs"urlaub" zu tun hat.
Vielleicht liegen in dieser großen Krise eben nicht nur große Gefahren, sondern auch ein paar Chancen - und vielleicht schaffen wir es, ein paar davon zu nutzen.
Vielleicht....
Kennt Ihr diesen Spruch? Ich muss gerade ganz oft an ihn denken.
Ich bin eine von denen, die in den letzten Monaten oft geschnauft hat und mir dachte: "Die Schlagzahl halt ich nicht mehr lange durch. Irgendwann muss ich wieder ein bisschen langsamer tun". Nur kam es vor lauter Alltag nie zu "irgendwann".
Offensichtlich ist jetzt "irgendwann". Und *Abrakadabra* mein Wunsch wird wahr. Nur (wie so oft) nicht so, wie ich das eigentlich gedacht hatte. Auf einen Schlag müssen ganz viele zwangsläufig langsam tun. Selten hat man so wenig verpasst, wie jetzt, wenn man einfach mal nichts tut.
Nur leider ist die Vorstellung von Nichts-Tun viel schöner als das tatsächliche Nichts-Tun...
Denn das, was man nicht hat ist gefühlt blöderweise immer toller als das, was man hat.
Unsere Psyche ist halt nicht immer nett zu uns. In diesem Fall gaukelt sie uns vor, dass es etwas besseres gäbe als den Ist-Zustand. Dabei ist der Ist-Zustand - zumindest in den allermeisten Fällen - gar nicht so schlecht. Das ist ja auch das, worauf die ganze Achtsamkeits-Bewegung immer verweist: Suche das im Hier und Jetzt wofür Du dankbar bist, fokussiere Dich auf das Gute, lenke Deinen Blick auf das, was Dich glücklich macht...
Wenn ich das für mich jetzt mache, dann gibt es da sehr viel.
Ich genieße das tolle Wetter.
Alleine die Tatsache, dass momentan keiner von uns Nachteulen schon um 6 Uhr aufstehen muss ist wirklich, wirklich toll.
Die Homeschooling-Geschichte ist nicht immer leicht und hat Potential für viel Stress - aber insgesamt ist es relativ entspannt (auch wenn ich mir fast sicher bin, dass meine Kinder nicht alles haben werden... Mut zur Lücke... ihr wisst schon)
Ich schaffe es gerade, ein paar Überstunden ab- statt aufzubauen.
Die Tatsache, dass ich noch 2 Rollen Klopapier im Schrank versteckt habe entspannt mich, auch wenn ich schon seit über 2 Wochen keines mehr beim Aldi gesehen habe.
Ich habe die ersten Schmetterlinge und Hummeln gesehen und es fängt alles an zu grünen und zu blühen.
Selten hatte ich so viel Zeit, die Bussarde, Kiebitze und Falken hier herum zu beobachten.
Ich freue mich auf meinen Urlaub nächste Woche. Auch da werde ich nichts verpassen, ich kann mich mit niemandem Treffen und auch keinen Freizeitstress aufbauen - ich kann statt dessen in meiner Hängematte rumhängen und lesen, ein bisschen basteln, ab und an die Kamera in die Hand nehmen und vielleicht campen wir ja ein bisschen. Wohnwagen vor die Halle mit Blick auf die Wiese - und schon ist Urlaub...
Meine Familie ist (zumindest noch) komplett gesund. Selbst die, um die ich mir große Sorgen mache halten sich bislang richtig, richtig gut.
So sehr mir vor den Folgen der Corona-Krise graut und manchmal sogar ängstigen, so sehr wünsche ich mir auch, dass ein bisschen was davon sich in den Alltag danach mitnehmen lässt.
Ein bisschen Entschleunigung, weniger "noch schnell", mehr Besinnung auf das, was wirklich zählt.
Und vielleicht auch die Haltung, dass man, wenn man Krankheitsanzeichen spürt, daheim bleibt, statt die Viren und Bakterien munter zu verteilen (auch wenn es sich nur um eine normale Erkältung handelt).
Vielleicht nehmen ja auch ein paar Arbeitgeber mit, dass Arbeiten von zu Hause aus in solchen Fällen ein Gewinn und kein Verlust sein kann und das "der macht doch bloß blau, wegen so einer mickrigen Erkältung..."-Denken hört endlich auf.
Vielleicht merken ein paar Väter, wie wichtig es ist, in aller Ruhe mit Kindern Feuerkäfer zu beobachten und dass Gleichzeitig der Alltag mit Kindern eben nichts mit Erziehungs"urlaub" zu tun hat.
Vielleicht liegen in dieser großen Krise eben nicht nur große Gefahren, sondern auch ein paar Chancen - und vielleicht schaffen wir es, ein paar davon zu nutzen.
Vielleicht....
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