"Es ist nicht wichtig, ob der Mensch vom Affen abstammt; viel wichtiger ist, dass er nicht wieder dorthin zurückkehrt." Dieses Zitat wird Richard Wagner zugeschrieben - ob es stimmt? Wer weiß das schon...
Unabhängig davon, wer es gesagt hat: Es stimmt. Und das wird uns in den nächsten Jahren vor eine große Aufgabe stellen.
Denn eine Herausforderung dieser weltweiten Krise wird sein, dass wir uns unsere Menschlichkeit erhalten. Im Kleinen wie im Großen.
Momentan zeigt sich unglaublich viel Solidarität im kleinen Kreis. In Dorfgemeinschaften und Landkreisen blühen Hilfsangebote auf, organisieren sich Netzwerke, entstehen Projekte. Viele Nähen für Kliniken und Pflegeeinrichtungen Mundschutzmasken, kaufen für Ältere oder Kranke ein oder übernehmen Arbeiten, die sonst von ausländischen Hilfsarbeitern gemacht würden.
Das ist gesellschaftlich gesehen eine tolle Entwicklung.
Gleichzeitig bekommen immer mehr Menschen auch die wirtschaftlichen Auswirkungen zu spüren. Viele machen sich Gedanken, ob und wann sie den Gürtel enger schnallen müssen.
Wie so oft betrifft aber die Krise genau die, die den Gürtel eh schon im letzten Loch haben am meisten. Wohin sollen die denn noch enger schnallen?
Was ich befürchte ist, dass die Schere zwischen arm und reich noch weiter aufgehen wird, als sie jetzt schon ist. Und zwar auch hier: nicht nur national, sondern global. Schon jetzt fallen die vorher so präsenten Bilder der Flüchtlingslager, der Heuschreckenplage, der Dürre, der Kriege und so weiter völlig aus dem Blickfeld. Nur noch wenige denken an die Kinder im Jemen - weil sie sich um ihre eigenen Kinder in Deutschland sorgen. Das ist für den Einzelnen verständlich und keineswegs verwerflich - für die Ärmsten der Armen aber eine Katastrophe.
Ich glaube, dass sich gerade in dieser Zeit zeigen wird, ob oder wie weit wir in der Evolution zurück gehen.
Der Talmud sagt: "Wer ein Menschenleben rettet, dem wird es angerechnet, als ob er die Welt gerettet hätte."
Lasst uns nicht aufhören damit, die Welt zu retten. Im kleinen wie im Großen - jeder nach seiner Möglichkeit.
Unabhängig davon, wer es gesagt hat: Es stimmt. Und das wird uns in den nächsten Jahren vor eine große Aufgabe stellen.
Denn eine Herausforderung dieser weltweiten Krise wird sein, dass wir uns unsere Menschlichkeit erhalten. Im Kleinen wie im Großen.
Momentan zeigt sich unglaublich viel Solidarität im kleinen Kreis. In Dorfgemeinschaften und Landkreisen blühen Hilfsangebote auf, organisieren sich Netzwerke, entstehen Projekte. Viele Nähen für Kliniken und Pflegeeinrichtungen Mundschutzmasken, kaufen für Ältere oder Kranke ein oder übernehmen Arbeiten, die sonst von ausländischen Hilfsarbeitern gemacht würden.
Das ist gesellschaftlich gesehen eine tolle Entwicklung.
Gleichzeitig bekommen immer mehr Menschen auch die wirtschaftlichen Auswirkungen zu spüren. Viele machen sich Gedanken, ob und wann sie den Gürtel enger schnallen müssen.
Wie so oft betrifft aber die Krise genau die, die den Gürtel eh schon im letzten Loch haben am meisten. Wohin sollen die denn noch enger schnallen?
Was ich befürchte ist, dass die Schere zwischen arm und reich noch weiter aufgehen wird, als sie jetzt schon ist. Und zwar auch hier: nicht nur national, sondern global. Schon jetzt fallen die vorher so präsenten Bilder der Flüchtlingslager, der Heuschreckenplage, der Dürre, der Kriege und so weiter völlig aus dem Blickfeld. Nur noch wenige denken an die Kinder im Jemen - weil sie sich um ihre eigenen Kinder in Deutschland sorgen. Das ist für den Einzelnen verständlich und keineswegs verwerflich - für die Ärmsten der Armen aber eine Katastrophe.
Ich glaube, dass sich gerade in dieser Zeit zeigen wird, ob oder wie weit wir in der Evolution zurück gehen.
Der Talmud sagt: "Wer ein Menschenleben rettet, dem wird es angerechnet, als ob er die Welt gerettet hätte."
Lasst uns nicht aufhören damit, die Welt zu retten. Im kleinen wie im Großen - jeder nach seiner Möglichkeit.
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